Gerade im Winter, wenn das Meeresangeln sich meist auf die Angelei in der Brandung beschränkt, sind Seebrücken eine echte Alternative. Denn nicht jeder gehört zu den echt harten Jungs (und ganz wenigen Mädels), die ihr Brandungsgerödel bei Minustemperaturen hunderte von Metern über vereiste Strände, über Stock und Stein zerren möchte. Auf der Seebrücke erreicht man bequem schnell tiefes Wasser.
Bild: T. Pruss/AW
Leichtes Gepäck: eine kleine Kiste mit Haken, Bleien, Wirbel, Perlen, Knicklichtern usw. reicht völlig aus.
Ursprünglich dienten sie ja als Landungsbrücken für Schiffe, um an flachen Stränden Fracht und Passagiere sicher an Land zu bringen. Von Seebrücken aus sind daher keine Gewaltwürfe notwendig, und man braucht keine speziellen Brandungsruten, um schnell tiefes Wasser zu erreichen. Starke 2,5- bis 3-lbs-Karpfenruten oder vergleichbares Gerät reichen völlig aus. Und auch die Bleie müssen nicht so schwer sein wie beim Brandungsangeln. Mit maximal 100 g ist man bestens bedient! Kurzum: Seebrücken sind für Angler echte Brücken zum Fisch!
Einfache Montage: 1er Butthaken mit einem Wattwurm als Köder, davor eine große Auftreiberperle.
Bild: T.Pruss
Ein 80 g schweres Grundblei reichte in unserem Falle völlig aus, um auf Weite zu kommen und den Köder am Grund zu halten