Döbel sind ja als Allesfresser bekannt. Da sie auch räuberisch unterwegs sind, kann man sie aber nicht nur auf fast alle Friedfischköder fangen, sondern auch auf Raubfischköder. Gibt es vielleicht trotzdem einen Köder, mit dem Döbel am besten gefangen werden? Dafür haben wir mal alle Döbelfänge ausgewertet, die in den letzten vier Jahren im Winter und Frühjahr gefangen und bei den AngelMasters gemeldet wurden. Wer glaubt, dass ein fleischiger Friedfischköder das Rennen gemacht hat, wird leider enttäuscht.
Es gibt viele gute Köder für Döbel
Denn Platz 1 der besten Köder für Döbel mit 20 % hat Brot belegt! Wer hätte gedacht, dass die Fische bei noch kühlem Wasser diesen Köder bevorzugen? Platz 2 mit 17 % haben Maden belegt. Dass man damit gut auf Döbel angeln kann, dürfte keine Überraschung sein. Auch Würmer mit 15 % auf Platz 3 waren zu erwarten.
Dass dann schon Kunstköder mit 12 % auf Platz 4 kommen, zeigt, wie räuberisch Döbel auch jetzt schon sind. Mit Kunstködern sind Spoons, Spinner und kleine Gummiköder zusammengefasst. Ganz knapp dahinter liegen dann mit 11 % und 10 % die klassischen Döbel-Köder Frühstücksfleisch und Hähnchenleber auf den Plätzen 5 und 6. Interessant ist, dass es keinen richtigen Ausreißer-Köder gibt! Das heißt für uns Angler, dass man auf Döbel auch gerne mal ködermäßig experimentieren kann.
Bild: Schwarte
Mit 60 cm Länge kann sich der Lippe-Döbel von Felix Schwarte sehen lassen.
AUF WURM
Bild: Frank
Der 40 cm lange Döbel von Roland Frank stammt aus der Naab
AUF BROT
Bild: Privat
Thomas Klingfurt hat seinen 47er Döbel in der Uecker gefangen.
AUF FRÜHSTÜCKSFLEISCH
Bild: Strauch
Aus einem Saale-Altarm stammt der 55er Döbel von Stefan Strauch
AUF MADEN
Bild: privat
Matthias Struck hat seinen 58 cm langen Döbel in der Werse an den Haken bekommen.
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