Dass die Karpfen im April richtig gut beißen, hat mehrere Gründe: In erster Linie natürlich die langsam steigenden Wassertemperaturen. Zweitens die steigende Tageslichtlänge. Und drittens die Tatsache, dass die Fische nach der langen Winterpause ausgehungert sind und wieder mehr Energie brauchen.
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Mit Boilies und Hartmais geht es selektiv auf größere Karpfen.
Der entscheidende Punkt für uns Angler ist aber, dass speziell bei großen Karpfen der Hunger oft deutlich größer ist, als das aktuell zur Verfügung stehende natürliche Nahrungsangebot. Deshalb nehmen die Fische gerade jetzt so dankbar unsere Köder an! Im Sommer ist das anders: Da haben die Fische genügend zu fressen, so mann man die Karpfen von der Attraktivität unserer Köder überzeugen muss.
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Patrick Mybes hat in seinem Vereinssee mit Maden geangelt – wahrscheinlich aber nicht gezielt auf große Karpfen. Sein 88 cm langer Karpfen war somit ein sehr willkommener Beifang.
Viele Köder fangen Karpfen im April!
Und weil die Fische zum Saisonstart so hungrig sind, ist es möglich, dass selbst größere Exemplare nicht nur auf Boilies, sondern auch normale Köder wie Schwimmbrot, Mais oder sogar Maden beißen. Das hat zur Folge, dass die Chancen momentan sehr gut sind, dass es beim Friedfischangeln nicht nur Satzkarpfen, sonder mit Glück auch mal einen großen Karpfen als Beifang gibt.
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Sogar auf Schwimmbrot lassen sich im Frühjahr große Karpfen fangen
Wer es aber gezielt auf große Karpfen abgesehen hat, sollte nach wie vor besser mit selektiven Karpfenködern wie Boilies oder Hartmais versuchen, bei denen Beifänge von kleinen Weißfischen maximal minimiert werden. Wie gut aktuell gefangen wird, kann man bei den AngelMasters sehen.
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