AngelWoche Fotoreport
An vielen Gewässern gibt es Angelstellen, an denen gefühlt rund um die Uhr geangelt wird. Jonas Möller vom Team Moritz-Nord hat beim Zanderangeln an der Elbe in Hamburg gezeigt, dass man auch an solchen Stellen sehr erfolgreich sein kann.
Hoher Angeldruck auf Zander
Wo so viel geangelt wird, dass man kaum noch einen freien Platz findet, kennen die Zander wahrscheinlich schon jeden Köder. Um dort einen oder sogar mehrere Zander an den Haken zu bekommen, braucht man entweder ganz viel Glück oder ganz viel Erfahrung. Erfahrung deshalb, weil die Fische an solchen Stellen meist so abgestumpft sind, dass sie nur zu bestimmten Tageszeiten auf ganz spezielle Köderfarben, Ködergrößen oder Führungsarten beißen. Da können es dann ganz unscheinbare, aber trotzdem extrem wichtige Details sein, die zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden. Selbst, wenn man als Nachbar eines erfahrenen Anglers einen ähnlichen oder sogar gleichen Köder verwendet und gefühlt alles gleich macht, fängt der erfahrene Angler oftmals trotzdem besser. Schwer zu sagen, ob es das Führungstempo, die Absinkphase, der Stinger der sonst etwas war: Bei diesem Fotoreport hat Jonas mit zwei Zandern an einer viel beangelten Stelle jedenfalls alles richtig gemacht!
Bild: Schlichting
8:15 Hinweg
Der Weg zu dem viel beangelten Spot ist ausgetreten. Hoffentlich ist der Angelplatz frei.
Bild: Schlichting
8:20 Köderwahl
Welcher Köder soll es heute sein? An den Tagen zuvor war er mit Gummifischen in Fluogrün erfolgreich.
Bild: Schlichting
8:21 Stinger-Farbe
Jonas montiert an diesem Tag auch einen Stinger. Zur Auswahl steht ein schwarzer oder oranger Drilling.
Bild: Schlichting
8:22 Erfolgsköder
Jonas hat sich für einen fluogrünen Gummifisch mit schwarzem Stinger entschieden.
Bild: Schlichting
8:22 Praktisch
Seine kleinen Snaps, in die er den Gummifisch einhängt, hat Jonas auf einen großen Karabiner gezogen.
Bild: Schlichting
8:30 Blitzstart
Schon nach ein paar Würfen hat Jonas den ersten Zander am Haken.
Bild: Schlichting
8:31 Vorsichtig
Der Haken sitz ganz vorne im Maul. Ein Zeichen dafür, dass die Zander vorsichtig beißen.
Bild: Schlichting
9:30 Werfen
Danach passiert erstmal gar nichts mehr. Jonas wirft weiter und wechselt immer wieder den Köder.
Bild: Schlichting
9:48 Biss
Endlich wieder ein Biss. Die Fische sind am Platz, beißen aber vorsichtig.
Bild: Schlichting
9:49 Landung
Auch beim nächsten Zander hängt der Haken ganz vorne im Maul.
Bild: Schlichting
9:50 Aussteiger
Glück gehabt: Beim Keschern hat sich der Haken von selbst gelöst.
Zanderangeln: Nebenbei bemerkt
Dass eine Angelstelle richtig „Angeldruck“ bekommt, erkennt man nicht nur an platt getretenen Ufern oder leider auch am Müll der Vorgänger. Auch die der Art der Hänger, zeigt, dass man nicht der erste ist, der dort angeln. Häufig zieht man beim Zanderangeln auch die abgerissenen Montagen des Vorgängers aus dem Wasser.
Bild: Schlichting
In einem Krautbüschel hängt auch die abgerissene Schnur und ein Wirbel eines anderen Anglers.
Mehr Zander-Fangmeldungen gibt es auf www.angelMasters.de zu sehen.
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