Im Rhein bei Karlsruhe konnte Peter Merkel und sein Freund Maik einen Wels mit 2,14 Meter Länge fangen.
Der Pegel des Rheins fing gerade an zu steigen, das Wasser färbte sich braun und es war eine abnehmende Mondphase. Bei solchen Bedingungen gehen bei Peter Merkel alle Alarmglocken an. Denn dies ist für ihn immer ein gutes Zeichen, um einen dicken Waller zu fangen. Gerade in dieser Mondphase, kurz vor Neumond, sind die Bartelträger besonders aktiv und in Fresslaune. Nicht lange überlegt, packte er seine Sachen und fuhr mit seinem Freund Maik an den Rhein bei Karlsruhe. Dort plazierte er eine tote Forelle in einer tief ausgespülten Buhnen, in einem strömungsarmen Gewässerabschnitt. Mit einem Messer hat er die Forelle an der Flanke angeschnitten und sie zusätzlich mit Fischöl eingesprüht. Damit duftet der Köder für einen hungrigen Wels noch verführerischer.
Peter gibt seinen Ködern mit zusätzlichen Lockstoffen den letzten Kick. Das ist beim Welsangeln auch wichtig, denn die großen Fische orientieren sich nur mit Hilfe ihrer Barteln und ihrem Geruchssinn.
- Rute: The Cat Buster Welsrute mit einen Wurfgewicht von 300 Gramm
- Rolle: Finnor Marquesa 50t
- Vorfach: 1,2 Millimeter Monovorfach von Black Cat
- Wirbel & Haken: Große Wirbel mit einer Tragkraft von mindestens 80 Kilogramm und Stabile scharfe Haken. (Auf die Schärfe der Haken ist besonders vor dem Angeln zu achten, den nur so kann man seine Bissausbeute steigern)
- Rutenhalterung: stabile Edelstahl-Rohre mit Erdspieß (Viele Welsbisse sind so brachial, dass schlecht gesicherte Ruten bei einem Biss ins Wasser gezogen werden. Rod-Pots oder normale Rutenhalter sind für diese Angelei daher nicht geeignet)