Bushwhacker XLNT2 - 10-40g oder 15-50g auf Zander in der Elbe in und um HH?

  • Hi zusammen,
    bin gerade dabei mir ne neue Zandercombo für die Elbe rund um das Hamburger Stadtgebiet und den Hafen zusammenzustellen.
    Habe mich ein bisschen auf die Bushwhacker XLNT2 eingeschossen, da mir das Design gut gefällt und man doch ziemlich viel für sein Geld zu bekommen scheint.
    Nun bin ich noch am überlegen, welches Model ich nehmen soll.
    Bin mir recht sicher, dass ich die kurze Variante mit 213 cm nehmen werde, nur beim WG bin ich mir noch unsicher und hoffe, dass Ihr mir vielleicht helfen könnt. Schwanke zwischen der 10-40g und der 15-50g.
    Fische hauptsächlich mir GuFis 10-12,5 cm und Köpfen von 15-21g. Habe etwas Bedenken, dass die 15-50g etwas zu starr in der Spitze ist.
    Hat jemand von euch die beiden Ruten schon einmal gefischt?
    Danke schon einmal vorab für eure Hilfe!
    Grüße aus HH,
    Jim

  • Hi Jim,


    eine so kurze Rute hat wesentliche Nachteile, was die Wurfweite angeht. Wenn Du nur vertikal die Wände absuchst, ist sie sicher gut, zum Jiggen eher nicht. In der Regel sind Zanderruten für HH 260-275 cm lang. Die Jungs dort stehen auf hohe Wurfgewichte, ich fische lieber etwas leichter. Veit nutzt oft WG bis 90 Gramm, viele andere um die 60-70 Gramm. Du darfst nicht vergessen, dass Du im Tidenbereich oft mit 25-35 Gramm Köpfen fischen musst. Dazu kommt das Gummi samt Stinger.


    Gruß Derrik

    Ich suche immer alte ABU Angelrollen, Kartons und Papiere sowie Werbematerial.
    Ich freue mich über Angebote aller Art per PN oder Mail. Danke

  • Zitat von Derrik Figge

    Veit nutzt oft WG bis 90 Gramm, viele andere um die 60-70 Gramm.


    Na wenn der Veit das macht :roll: Der fischt auch in Sperrgebieten und an gesperrten Wehren.


    Solch schwere Ruten zum Zanderangeln halte ich für absolut übertrieben, ich fische im Rhein in harter Strömung meist nicht schwerer als 21 g, oftmals kann man sogar auf 17 g runter gehen. Und auch das Argument Wurfweite ist zu vernachlässigen. Die Auswirkungen einer längeren Rute sind marginal. und ob ich den Gummi 50 oder 60 Meter in die Strömung ballern kann ist egal. Die Fische kommen meist auf den letzten 10 Metern.


    Die Bushwhacker kenne ich aber nicht, aber wenn sie das WG hat das die Beschreibung suggeriert, dann reicht die leichtere Version.

  • In der Elbe beträgt der regelmäßige Tidenhub im Stadtgebiet mehrere Meter. Wer das noch nicht live erlebt hat, sollte es sich mal antun. Die Bedingungen sind mit denen im Vater Rhein nicht mal ansatzweise zu vergleichen.


    Die Bisse in der Elbe kommen überall, da die Fische durch die ständig wechselnden Strömungsverhältnisse nicht standortgebunden sind. Sie ziehen non stop umher, was man leicht am Beißverhalten ablesen kann. Man fängt sie somit je nach Wasserstand auf maximaler Wurfdistanz bis hin zur Uferkante. Daher ist es auch wichtig, möglichst den kompletten Bereich abzudecken.


    Anders verhält es sich ausschließlich in den Hafenbecken. Dort reicht eine kurze Rute, da die maximale Breite meist nicht sehr hoch ist.

    Ich suche immer alte ABU Angelrollen, Kartons und Papiere sowie Werbematerial.
    Ich freue mich über Angebote aller Art per PN oder Mail. Danke

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!