Beiträge von Thomas

    Bei geflochtenen Schnüren wird beim Durchmesser gelogen dass sich die Balken biegen.
    Daher nie über den Durchmesser, sondern über die benötigte Tragkraft kaufen.
    8 - 12 Kilo, wie Til schreibt, ist da vollkommen ausreichend.
    Dann geh mal in den Angelladen und lass Dir Schnüre verschiedener Marken aber gleicher Tragkraft geben und leg die nebeneinander.
    Dann wirst Du mit blossem Auge die grossen Unterschiede hinsichtlich Flechtung (eng oder nicht, rund oder nicht) sowie beim realen Durchmesser sehen können (der wahrscheinlich meist weit von der Durchmesserangbae abweichen wird).
    Leider wird die schön eng und rundgeflochtene Schnur mit kleinem Durchmesser, für die Du Dich mit dem Auge entscheiden wirst, auch nicht die billigste sein.

    Das mit dem Vakuumverpacken ist natürlich sehr gut beim einfrieren. Da kann man vorher etwas Lorbeerblatt, Wacholder, Nelke, Pfeffer und Senfkörner (bzw. weniger oder andere Gewürze nach GEschmack) zugeben.
    Bei Vorsicht bei der Dosierung und vorherigem zerstossen der Gewürze ergibt da seinen sehr würzigen Geschmack ohne den Fischgeschmack zu überdecken.
    Dann die LAke ohne Gewürze (nur Salz/Zucker) "anrichten".

    Bei Rotaugen kommt es drauf wie gross sie sind.
    So bis 15 cm kann man sie in der Pfanne oder (noch besser in meinen Augen) auf dem Holzkohlegrill schön knusprig backen, da stören auch die Gräten kaum.
    Rotuagen in Heringsgrösse filetieren, würzen in Roggenmehl und dunkel ausbraten und dann sauer einlegen (300ml Essig, 300ml Weisswein, 100 - 150 Gramm Zucker, Lorbeer, Wacholder, Nelken, Senfsaat und viel ZWiebelmn, aufkochen lassen, abkühlen und dann die abgekühlten Fuilets mindestens 3 Tage einlegen).
    Grössere kann man filetieren und aus den Filets eine Farce machen:
    100 Gramm Fischfleisch, 100 Gramm Sahne flüssig, 1 Eigelb.
    Kaltes Fischfilet würfeln, salzen und pfeffern und das Ei untermischen.
    In einer Moulinette das ganze mixen bis Biindung entsteht und dann die ebenfalls kalte Sahne untermixen bis eine glatte Farce entsteht.
    Aus dieser Farce kann man sowohl Klösschen machen, wie Pasteten oder Terinnen, man kann sie mit Kräutern und Gewürzen verfeinern und zum überbacken von Edelfischfilets benutzen, man kann sie mit etwas Semmelbröseln fester machen und als Bulettenb ausbraten und, und, und....
    Am besten schmecken nach meiner Meinung übrigens Winterrotaugen.

    Angeln zu gehen, weil man sich mit anderen messen will, also "wettangeln", würde mir nicht in den Sinn kommen.
    Konkurrenz hat man schon genug im Berufsleben.
    Gemeinsam mit Angelkollegen und Freunden zu angeln ist aber was anderes.
    Obwohl natürlich auch da die "Ergebnisse" verglichen werden.


    Und wenn oben genannte "Wettbewerbe" stattfinden, sollte der Blinker als Infoquelle für Angler auch darüber berichten.
    Mich persönlich freut es dabei, dasss meist nur Ergebnisse gemeldet werden.


    Es gibt so viele Veranstaltungen für Angler ohne "Wettkampfcharakter", bei denen man von den "Experten" auf dem jeweiligen Gebiet für sich selber viel abschauen kann, das ist in meinen Augen eher berichtenswert als ob es wieder irgendwo einen Dorschweltmeister, Wallerkönig, Karpfenmeister oder ähnliches gibt.


    Und Raubfich- oder Meeresangeln kürzen??
    Kann mir nicht vorstellen, dass da die Mehrzahl der Leser begeistert wäre.

    Zur Information:
    In jedem Forum gibt es Regeln, die man als User akzeptiert hat.
    So darf im Blinkerforum hier kein Link auf gewerbliche Seiten veröffentlicht werden, das habe ich als User akzeptiert.


    Im angesprochenen Forum steht klar in den Boardregeln, dass keine politischen Äusserungen erlaubt sind, sofern es keinen direkten Bezug zum Angeln gibt (Gesetze/Vorhaben rund ums Angeln, Gewässer/Naturschutz etc.).

    Sehr wichtig bei geflochtener Schnur ist sauberers Binden der Knoten.
    Es sollten sich die einzelnen Schnurklänge, egal ob man sie einzeln oder doppelt nimmt und egal bei welchem Knoten, nicht versehentlich überkreuzen, da dies die Tragkraft enorm senkt, da die Schnur sich so in den einzelnen Klängen schneller durchschneiden kann.
    Auch bei Knotenlosverbindern sollte auf saubere Windungen geachtet werden, wengleich auf Grund der Konstruktion weniger Druck auf die Schnur kommt.

    Pauschal lässt sich das nicht sagen, das kommt auf das Gewässer an. Stehen auch grössere "Löcher" zur Verfügung, werden diese auch angenommen und kleinere nur im Notfall. Fehlen in einem Gewässer grössere Strukturen, werden natürlich auch kleinere angenommen. Gibt es z. B. keine Löcher oder Rinnen, stehen die Waller auch oft hinter Steinen (sofern vorhanden).
    Oder wie von den Vorpostern beschrieben in der Uferböschung.
    Auch halb oder ganz versunkene Bäume werden gerne als Unterstand genutzt, wobei hier das Angeln teilweise nicht sinnvoll möglich ist (Abrissgefahr).
    Teilweise nutzen Waller aber auch kleinste Strukturen, um relativ bewegungslos in der Strömung auszuharren.

    Kann die Aussagen von lounger voll unterstützen.
    Obei der Geruch frischen Fisches (was er bei uns Anglern meist sein dürfte) von Ausnahmen (Brassen) abgesehen meist mit etwas Zitronensaft problemlos beseitigt werden kann.
    Anders sieht das bei sogenanntem "frischen Fisch" aus dem Handel aus, der durchaus mal 2 Wochen alt sein kann.
    Dann hilft die erwähnte Stahl/Ionenseife (wies funzt weiss ich auch nicht, aber es klappt) wirklich gut.
    Dass ich einen solchen "frischen" Fisch sowieso nicht esen würde, auch wenn ich den Geruch wieder von den Fingern abkriege, sei am Rande auch noch erwähnt.

    Selbstverständlich funktionieren Kunstköder auch bei kalter Witterung!
    Nur muss man sich entsprechend umstellen sowohl was den Köder wie auch was die Führung angeht.
    Gut funktionieren (selbstgebundene) Grossstreamer mit auf hintereinander geschalteten Einzelhaken, leicht vorgebleit, an der Spinnrute. Extrem langsam zu führen und je nach Bindeweise trotzdem optimales Spiel.
    Grosse Gufis ohne oder mit sehr leichtem Kopf (bei ohne Kopf muss man den Gufi im Bauch etwas beschweren (Nagel) damit er senkrecht läuft) kann man auch sehr tief und langsam führen.
    Aber auch auf Spinner, bei denen ich den Drilling gegen Einzelhaken ausgetauscht und den mit einem Twister beködert habe, fange ich regelmässig Hechte.
    Ebenfalls ein Tipp: 2 Blinker (Effzett z.B. oder entsprechende Kopien) mittels stabiler Sprengringe hintereinander schalten.
    In richtig tiefen Gewässern kann es sich auch lohnen, einen Gufi/Twister an einer Seitenbleimontage anzubieten, dabei den Gufi/Twister selber unbeschwert lassen.

    @ mzg: Das Anglerboard hat keinen Shop, der Shop auf Anglerboard.de ist von einem Werbeparner (Kann man auch in den AGB`s vom Shop nachlesen).
    Logisch ist das Anglerboard ne Firma, wie der Verlag vom Blinker auch.

    Beim Hecht immer mit der Garzeit aufpassen, damit er nicht trocken wird. Gart man ihn nicht zu lange, kann man sich auch das oft empfohlene "Spicken" sparen.
    Eine schnelle Farce zur Herstellung von Hechtklösschen:
    200 Gramm Hechtfilet würfeln, 1 Ei dazu geben, gut salzen und pfeffern und kalt stellen.
    Dann in der Moulinette (oder ähnlichem Mixer) mixen, bis die Masse anfängt zu binden (der Fisch praktisch zusammen "klumpt).
    Dann ca 200 Gramm flüssige Sahne dazugeben und mixen bis eine glatte Farce entstanden ist.
    Diese Farce kann man so verwenden oder z.B. mit Kräuntern verfeinern.
    In gerade nicht mehr kochendes Wasser mittels eines Esslöffels Klösschen abstechen und ca. 5 - 7 Minuten ziehen lassen.
    Aus dieser Farce kann man auch leicht Terinnen/Pasteten machen, sie zum Füllen von Filets verwenden, damit überbacken, und, und, und....
    Sehr gut eignet sich diese Farce auch zum verwerten von Weissfischen, da die Gräten durch die Moulinette so zerkleinert werden, dass man sie nicht mehr spürt. Misstrausiche Gemüter können die Farce zur Vorsicht noch vor der Weiterverarbeitung durch ein Sieb streichen.
    Eine Farce so aus 200 Gramm Fischfilet (für 2 Personen) herzustellen, dauert keine 5 Minuten.
    Weiteres zur Farceherstellung/verwendung wie oben beschrieben im Sonderheft "Bratfisch und mehr".