Beiträge von Lochbaum

    man kann fast alles nehmen. Am Besten sind Laubholzer wie z.B. Buche. Eiche hab ich auch probiert. Wacholderbeigabe ist ja schon "klassisch". Als getrocknete Beere, Holz oder auch Grün.


    Fichte, Tanne, Birke und andere Weichhölzer gehen im Prinzip auch - aber verqualmen schnell und schmecken etwas streng.


    Zedern hab ich noch nicht probiert - wachsen bei mit auch keine im Garten.

    In wenigen Tagen beginnt wieder die Angelsaison am Riegseee (Freitag 15.4.). Wie jedes Jahr sind vermutlich schon im Morgengrauen alle Boote belegt (Vorbestellung unmöglich). Die große Masse Angler pilgert dann notgedrungen am Ufer entlang und spinnt was das Zeug hält. Die ist nicht unbedingt schlechter - im Gegenteil - die Großhechte stehen nach dem Laichgeschäft noch im flachsten Wasser und sind vom Ufer einfacher zu befischen als vom Boot.
    Natürlich sind die Hechte ausgehungert und haben die schlechten Erfahrungen des Vorjahrs weitgehend vergessen und beißen wie verrückt. Mancher hat im Nu sein Fanglimit von 2 Großhechten erreicht und nun? Zuschaun wie Andere Meterhecht um Meterhecht landen? Dann wird einfach eine neue Angelkarte gekauft in der Meinung dann beginne das Fanglimit von vorn. Meines Erachtens ist dies weder zulässig noch entspricht dies dem Sinn eines Fanglimits. Bei Einigen ist dann am Abend der Kofferrraum voll und der Geldbeutel leer - da immer wieder Tageskarten nachgekauft werden.


    Mir hat ein Münchner Anler erzählt er habe letzes Jahr am ersten Angeltag 25 Hechte im Gesamtgewicht von > 150 kg gefangen - obs stimmt oder Angeberei war kann ich nicht beurteilen.


    Aber wie soll man das kontollieren? Wenns auffällt wars halt der Zwillingsbruder. Wie wird dies an anderen Gewässern geregelt?


    Nach 2-3 Tagen ist der Spuk glücklicherweise vorbei. Die schweren Räuber sind gefangen oder wurden vom Ufer vertrieben und ziehen sich in die Weite des Sees zurück.

    Zitat von Riesenwobbler

    Lass Dich nicht ärgern Lochbaum, das ist doch immer das Gleiche :D
    Also ich habe mal gehört, dass man etwas größere Karpfen auch noch eine Weile in der Badewannen zum "ausschlammen" halten könnte. Selber halte ich davon nicht viel, weil es weder waidgerecht für den Fisch, noch angenehm für die Ehefrau ist :D
    Ich selber fange auch viel lieber Fische, die ich selber verwerten kann. Forelle, Hecht, Zander *lecker*
    Wünsche dir trotzdem viel Erfolg bei der Saibling-Jagd, da hast du die Schwierigkeiten ja auch nicht :P


    LG Robin


    In der Badewanne Karpfen wird wohl schwierig mit der Ehefrau. Aber wenn Du Dich an den Film erinnerst "Das große Fressen" - also gegen Aale in der Badewanne hatten die Damen dort nichts einzuwänden. Bevor die Zensur zuschlägt: Das war kein Porno, sondern anerkanntes Kunstwerk - sogar in Cannes ausgezeichnet.


    Vielleicht wäre dies eine Möglichkeiten Ehefrauen mit unserem Hobby zu versöhnen.

    ich glaube nicht dass es am Köder liegt. Hungrige Hechte lassen sich mit fast Allem fangen.


    Einige Tipps:


    Geh mal ohne Angel ans Wasser und schau den Spinnfischern zu. Nicht denen die gelangweilt ständig Neues aus der Köderbox zaubern und in den See schmeißen, sondern denen die konzentriert fischen. Langsam oder schnell? Kleine Köder oder Große? Oberfläche oder eher tief? Uhrzeit? Fangstelle? Und dann machs nach. Sieht man irgendwo Fische rauben? Sieht man vom Ufer aus kleine Hechte? - Dann hat meist keine Große, weil die die Kleinen vertreiben.


    Viele unerfahrende Hechtangler kurbeln wie verrückt und irgendwann tut der Arm weh und gefangen ist nix. Mein Tipp: Fische tief und langsam (sehr langsam) in der Morgen oder Abendämmerung.


    Bei hellem Sonnenschein und klarem Wasser keine wild blinkenden Köder, sondern dunkle Matte.
    Ob die nun 3 D Augen haben oder eingebaute Rassel - es können auch völlig Verrostete sein, die schon Jahre im Morast gelegen haben - solange die Haken neu und nadelscharf sind.


    Mit den sündhaft teuren Fantasieködern sollen vor Allem Angler im Laden gefangen werden - den Fischen ists egal.

    Oh weh, da hab ich wohl unabsichtlich den alten Streit "Kochtopfangler" gegen "C&R" wieder losgetreten :oops:


    Wollte ich eigentlich nicht.


    Fahr jetzt zum Walchensee zum Saiblingfischen - die haben bestimmt keine 10 kg.


    Petri Heil.

    Nun die Frage ist schon lange her, aber vielleicht interessieren sich noch andere Angler für den Riegsee.


    Der Riegsee ist an der Westseite schlammig - im Osten teilsweise kiesig.


    Es gibt Stellen wo es sehr flach rein geht und andere wo man tiefere Stellen anwerfen kann. Eine Gewässerkarte liegt kostenfrei an der Bootshütte aus. Es gibt große Krautfelder aber auch Stellen mit wenig oder gar kein Kraut.


    Der Riegsee wird optimal und fair bewirtschaftet. Gastangler sind willkommen. Karten gibts am Automat. Kleingeld mitnehmen - keine Wechselmöglichkeit.
    Die Fangbedingungen sind OK. Nachtangeln ist erlaubt.


    Am besten sind die Fänge in der frühen Morgen- und Abendstunden.


    Zu den einzelnen Fischarten:


    Hecht: Wird mit allen Arten von Kunstködern gefangen (Wobbler, Gummi, Blinker, Fliege u.s.w.) Einen Topköder gibts nach meiner Erfahrung nicht. Freilich ist der Hecht einem massiven Befischungsdruck ausgesetzt. Tag für Tag ziehen Schleppangler rund um den relativ kleinen See ihre Kreise.
    Es empfiehlt sich deshalb ungewöhnliche Köder zu verwenden, da die Hechte schon reichlich schlechte Erfahrung gemacht haben. Ich angle z.B. mit angerosteten Uraltblinkern - freilich mit nadelscharfen Drillingen und fange damit mehr als Kollegen mit dem jeweils neuesten Wunderwobbler.


    Zander: Hats wohl nur sehr Wenige - ich hab noch nie einen gefangen.


    Karpfen / Schleie. Vor einigen Jahren genügten ein paar Handvoll Dosenmais während der Angelsitzung angefüttert und hatte gute Chancen auf Karpfen und Schleie. Mittlerweile werden viele Anfütterplätze angelegt und teilweise eimerweise (!) Futter ins Wasser gekippt. Das bedeutet: Wenn man Fische gründeln sieht und wirft dort die Angel aus, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass irgendein Aggresiver angerundert kommt und einem beschimpft dass dies seine angefütterte Stelle wär. Weigert man sich den Platz zu verlassen, kippt der Kollege einen Eimer oder Kübel voll Fütter über den Schwimmer und trampelt aggresiv herum um alle Fische zu vertreiben. Ist mir schon mehrfach passiert - nein ich hab nicht mit dem Nachtfernglas spioniert, sonder einfach gründelnde Fische beobachtet. So machts mir keinen Spaß und ich hab deshalb das Friedischen aufgegeben.


    Brachsen analog.


    Aal: Beißen meist ab Dämmerung aber manchmal auch tagsüber auf Tauwurm, Maden oder Fisch ( Fischfetzen).
    Teilseise auch stramme Burschen > 1 kg.


    Rotaugen / Rotfedern: In manchen Jahren werden Rotaugen regelrecht zur Plage. Manchmal wie 2015 machen sie sich rar. Beißen auf fast alles. Normalerweise < 200 g. Rotfedern am Schilf oder nahe Kraut - größere auf gezupften Köderfisch - habe schon Rotfedern > 500 g auf toten Barsch gefangen - kein Witz.


    Waller: Sehr selten, hab in 20 Jahren nur einen Einzigen gefangen auf Wobbler. Habe von Angelkollegen gehört, dass auch mal ein Waller auf toten Köfi gebissen hat - aber offenbar seltene Zufallsfänge. Ist mir nie passiert.


    Renken: Werden reichlich auf Hegene gefangen. Bin aber noch zu jung zum Renkenfischen, deshalb keine eigene Erfahrung.

    In der Tat liegt der Staffelsee landschaftlich traumhaft schön und ist eine toller See zum Baden und entspannen auf den 7 Inseln.
    Anglerisch wird man oft enttäuscht sein. Es gibt sehr restriktive Fangbestimmungen. Tagsüber ist ein massiver Drück da von Schlauchbootfahrern, Luftmatrazenpaddlern und Schwimmern, so dass verantwortliches Schleppen nur eingeschränkt machbar ist.


    In den frühen Morgen oder Abendstunden ist das Angeln verboten - ebenso nachts. Toter Köfi auch verboten.


    Es hat nur einen Sinn, wenn sog. "Schlechtwetter" ist - also kühl und trüb. Ansonsten kann man sich am schönsten Biergarten Bayerns in Uffing erfreuen, der bei schönem Wetter 12 Monate im Jahr offen hat - im Winter gibts Glühwein.


    Oder wenn man mit der "Wurmangel" seinen Kindern eine Freude machen will - kleine Barsche, Rotaugen, Rotfedern und Brachsen beißen relativ leicht, wenn man mit etwas Paniermehl anfüttert. Aber normalerweise halt alles Kleinfische.


    :dance:

    Bin normal kein Karpfenangler aber hin und wieder geht ein Mittelgroßer von 2-3 kg an die Angel und der landet dann auch in der Küche. Schmeckt super.


    Nun habe ich letzten Sommer einige Großkarpfen > 10 kg beobachtet, die nach Meinung unserer Karpfenspezialisten "unfangbar" sind.


    Hätte da eine Idee wie das klappen könnte mit einer sehr ungewöhnlichen aber völlig legalen Methode. Nun sagte mir ein befreundeter Koch die könne man nicht mehr essen sondern nur noch "in die Tonne treten".


    Dafür sind die aber viel zu schade - da sollen sie lieber ablaichen. Catch and release halte ich für unsinnig.


    Hat jemand Erfahrung, ob Großkarpfen noch schmackhaft sind?

    Das mag am Forellenteich eine Rolle spiele wo Angler Schulter an Schulter stehen. Aber irgendwo am See?


    Das sieht doch kein Mensch und wenn - dann ist er mir eben aus der Hand gerutscht.


    Leider kümmert sich die Politik um jeden Sch....dreck von dem sie nichts versteht und produziert so unsinnige Regelungen.


    Beispiel: Bayern hat ein Gesetz "Verbot der Mehrfachingewahrsamnahme" . Das heißt: Wer ein Wildtier (also auch ein Fisch) fängt muss sicher stellen dass es nach seiner Freilassung in den nächsten 3 Monaten nicht erneut gefangen wird.


    Also wenn ihr einen Fisch freiläßt schön Schildchen umhängen: "erst wieder beißen am ..."


    Ich achte schon alle Bestimmungen dem Sinn nach. Aber so einen Bockmist kann man gar nicht einhalten. Einfach ignorieren. Glücklicherweise sind 95% aller Fischereiaufseher mit normalem Menschenverstand ausgestattet.


    Die Definition der "Anbißstelle" in Bayer 2 volle Seiten juristisches Geschwafel ist auch so ein Schmankerl.


    Man darf zwar mit 2 Angeln schleppen, aber am 2. Blinker muss am Drillingshaken eine Spitze abgekniffen werden. Kein Witz.


    Der Gesetzgeber vermutet, dass dann an jedem Blinker an jeder Hakenspitze gleichzeitig ein Hecht hängt - und das ist ihm zu viel.

    Geduld ist der Quell der Freude


    wenn die kleinen Hechte derart im Futter stehen (und die Großen damit auch) ist es sehr schwer sie zum Biß zu überreden. Sie fressen nur ein paar Minuten am Tag und dann ist Sendepause.


    Langfristig gleicht sich das aus, irgendwann sind die Goldfische verzehrt und dann beginnt das große Beißen.


    Trotzdem kommen mir Deine Schilderungen etwas komisch vor: Hechte sind normalerweise Einzelgänger, die ihr Revier vehement gegen kleinere Hechte verteidigen und diese auch fressen.


    Goldfische laichen Jahr für Jahr Massen von (noch grauen) Jungen - da sind auch die Kleinhechte versorgt.


    Nun gut: Zunächst würde ich mal genau das Wasser beobachten ob man irgendwann die Hechte rauben sieht. Dämmerung? Meist (nicht immer) sind die immer zur gleichen Zeit aktiv. Dann würd ichs mal versuchen mit sehr langsam (SEHR langsam) bewegten Ködern dort die Stelle abzufischen.


    Warum sollen die Hechte kraftraubend hinter einem Köder herjagen, wenns bequemer geht?


    Am "richtigen" oder "falschen" Kunstköder liegts vermutlich nicht - Hungrige Hechte schnappen nach jeder Form und jeder Farbe. Allerdings: Ist es sehr hell dunkle Muster und kein starkglänzendes Lametta.

    Wer hat einen Tipp für exotische Reiseziele in aller Welt zum Angeln.


    Habe etwas Erfahrung und schon an diesen Stellen geangelt:


    Nordthailand (Naturgewässer! - kein Angelteich)
    Amazonas
    Südafrika (Onshore)
    Rodrigues (Marlin . Offshore)
    Mauritius (Marlin etc)
    Norvietnam (Süßwasser)
    Kasachstan (Waller - Illliriver)


    und natürlich die Klassiker Norwegen, Irland, Island.


    Unterbringung sollte einheimisch und kann auch sehr einfach sein. Schalfe zur Not auch auf dem Fußboden.
    Und bezahlbar. Kanada z.B. ist für mich zu teuer.

    würde mich schon interessieren. Hab schon in vielen Ländern geangelt aber da noch nicht.


    Was für Fische fängt man dort?


    Was kostet es?


    Braucht man Visa, spezielle Lizenzen u.s.w.


    Wäre nett, wenn Du mal einige details veröffentlichst.


    Danke

    Ich habe einen kleinen Teich mit sehr klarem Wasser, wo man die Fische gut beobachten kann.


    Die folgenden Beobachtungen beziehen sich zunächst auf Barsche, sind aber vermutlich auf Hechte übertragbar:


    1. Sind die Fische richtig hungrig, wird alles gefressen was irgendwie nach Fisch aussieht. Welche Fischart (Rotauge, Barsch, Rotfeder, Brachse, Sardine, Stint) spielt dann keine Rolle.


    2. Sind die Fische relativ satt gibts folgende Präferenz:


    - frische einheimische Süßwasserfische
    - aufgetaute Sußwasserfische
    - Meeresfische


    ob kleines Fischchen oder schlanke Fetzen spielt keine Rolle


    Randbemerkung: Wollen die Barsche keine Stinte mehr, finden die willige Abnehmer: Karpfen sind offenbar ganz wild auf kleine Stinte. Bin aber kein Karpfenangler.


    Sind diese Beobachtungen auch auf Naturgewässer und auf Hecht übertragbar?


    Immer wenn die Köfis schlecht zu fangen sind, nehme ich aufgetaute Sardinen oder Stinte mit ans Wasser und beködere oft eine Angel mit frischgefangenem Rotauge (soweit ich eins erwische) und die andere mit Stint / Sardine.


    Natürlich spielt hier auch der Zufall eine Rolle - aber gefühlsmäßig würd ich sagen beißen > 2/3 auf fangfrisches Rotauge.


    Sind die Stinte klein finden Sie dennoch Abnehmer - Aale schmecken sie. Bei größeren Sardinen bzw. Stinten ist oft alles bis auf den Kopf abgeknappert und hin und wieder hängt ein Aal.


    Hab a :D ber auch schon einen Karpfen, 1 Schleie und 2 oder 3 große Rotfedern auf Stint als Beifang gefangen.


    Fazit: Nicht ideal - aber aussichtslos keineswegs


    Anbieten kann man die auf Grund oder ggf. Posenrute - je nach Windverhältnissen. Knapp über Grund.